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Wirtschaft
18.02.2014
Wirtschaft
Europäisches Parlament: KMU: Verbesserung des Finanzierungszugangs

In einer nichtlegislativen Entschließung (P7_TA-PROV(2013)0036) wies das Parlament am 5. 2. 2013 darauf hin, dass viele KMU wegen der Finanz- und Wirtschaftskrise Schwierigkeiten beim Zugang zu Finanzmitteln haben (vgl. Umfrage „Bank Lending Survey" der EZB vom Oktober 2011). Es forderte die Kommission u. a. auf, die Entwicklung eines breiten Spektrums maßgeschneiderter Programme, Instrumente und Initiativen von Eigenkapitalinstrumenten („Business Angels", Gruppenfinanzierung und multilaterale Handelsfazilitäten) und Quasi-Beiteiligungskapital (Mezzanine-Finanzierung) bis zu Schuldtiteln (Unternehmensanleihen über geringe Beträge, Garantiefazilitäten und -plattformen) in Partnerschaften zwischen Banken und anderen an der KMU-Finanzierung Beteiligten (Wirtschaftsprüfern, Unternehmensverbänden, KMU-Verbänden oder Handelskammern) zu fördern und u. a. auch die Vermittlung von Finanzwissen in ihre Bildungsprogramme aufzunehmen. Angesichts der Anfälligkeit von KMU für Zahlungsverzug solle die Richtlinie 2011/7/EU ohne Verzögerung umgesetzt werden. Schließlich wird die Kommission aufgefordert, alle bestehenden und neuen Vorschriften für KMU einer generellen und integrativen Folgenabschätzung zu unterziehen, um Verwaltungslasten und Widersprüche zu verringern.
File: 2012/2134(INI)

Quelle: Europäisches Parlament, PM vom 5. 2. 2013 - REF : 20130201IPR05574

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